Rentenversicherung
Rentenversicherung
Sinn und Unsinn – informieren statt glauben
Ähnlich wie bei der Kapitallebensversicherung werben Versicherungsvertreter gerne mit den angeblich unschlagbaren und sicheren Renditen der Privaten Rentenversicherung, die bei der privaten Rentenversicherung wegen des fehlenden Todesfallschutzes angeblich noch höher seien als bei einer Kapital-Lebensversicherung.
Vorsicht! Dies ist schlichtweg falsch. Die Rendite einer Privaten Rentenversicherung ist eher fallend. Die Versicherungsgesellschaften befinden sich in einem ähnlichen Dilemma wie die gesetzlichen Rentenkassen auch: Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartungen der deutschen Bevölkerung fällt die Überschussbeteiligung meist erheblich niedriger aus als in der Vergangenheit.
Die längere Lebenserwartung wird für Versicherungsunternehmen zunehmend problematisch, da länger Rente an die Versicherungsnehmer bezahlt werden müssen. Sterbetafeln, die vor 30 oder 40 Jahren als Grundlage dienten, um die Versicherungsbeiträge bei Vertragsabschluss zu berechnen, haben zum Zeitpunkt der Auszahlung keine Gültigkeit mehr.
Immer häufiger kommt es deshalb zu einem bösen Erwachen: Wie in der gesetzlichen Altersvorsorge auch, müssen die Versicherungsgesellschaften ihren Rentenempfängern kurz vor Eintritt ins Rentenalter mitteilen, dass die monatliche Rentenzahlung aufgrund der neuen Berechnung nun doch um einiges niedriger ausfällt als ursprünglich geplant.
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