Kassenwechsel bringt mehr mehr als Hausarztprogramm
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Kassenwechsel bringt mehr mehr als Hausarztprogramm

11. Juli 2008

Wer an den sogenannten Hausarztprogrammen seiner Krankenkasse teilnimmt muss meist nur einmal im Jahr die Praxisgebühr von 10 Euro zahlen und verpflichtet sich, im Falle einer Krankheit zunächst seinen Hausarzt zu konsultieren.

Kassenwechsel bringt mehr mehr als Hausarztprogramm

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen bieten sogenannte Hausarztprogramme an, so auch die Nr.1 unter den Ersatzkassen, die Barmer. Wer daran teilnimmt muss meist nur einmal im Jahr die Praxisgebühr von 10 Euro zahlen und spart auf diese Weise immerhin 30 Euro. Im Gegenzug verpflichtet sich der Kassenpatient, im Falle einer Krankheit nicht sofort zu einem Facharzt zu marschieren, sondern zunächst seinen Hausarzt zu konsultieren.

Auf diese Weise vermeiden die Kassen Doppel-Untersuchungen, die sehr ins Geld gehen.

So sinnvoll diese Maßnahme ist, sollte man jedoch auch wissen: Nur wer wirklich zufrieden mit seiner Krankenkasse, ihrem Service und Beitragssatz ist, sollte sich darauf einlassen und die Ersparnis mitnehmen. Nur wegen 30 Euro sollte man nicht in seiner Krankenkasse bleiben. Denn durch einen Wechsel spart man meist ein Vielfaches dieser Summe.

Dafür ein Rechenbeispiel: Wer bei einer Ersatzkasse gesetzlich versichert ist, mit einem Bruttogehalt von 2.500 Euro im Monat und einem Betragssatz von 13,8 Prozent spart, durch einen Wechsel zu einer Kasse mit einem Beitragssatz von nur 12,2 Prozent, Monat für Monat 20,00 Euro, macht 240 Euro im Jahr.

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